Smart Energy Systems Week Austria 2018, 14.-18. May 2018

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Bundesminister Norbert Hofer

Neue Energielösungen und Energietechnologien werden sich zu einem der größten Wachstumsmärkte des 21. Jahrhunderts entwickeln. Die erfolgreiche Positionierung Österreichs als „Energieinnovationsland“ ist also wichtig für den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort. Darüber hinaus wird es entscheidend sein, die Dekarbonisierungsagenda sowohl technisch machbar als auch wirtschaftlich tragfähig und sozial verträglich zu gestalten.

Mit Forschung, Technologieentwicklung und Innovation wird es uns gelingen, neue Lösungen zu finden, Veränderungsprozesse aktiv mit zu gestalten und österreichische Akteure auf internationalen Märkten zu positionieren. Mit dem Beitritt zur globalen Initiative „Mission Innovation“ setzt Österreich ein klares Zeichen, zu den „front-runnern“ in diesem Bereich zu gehören. Die missionsorientierte Ausrichtung der österreichischen Forschungs- und Innovationsschwerpunkte wird die Bündelung aller Kräfte sowie ein fokussiertes und effizientes Innovationsmanagement unterstützen.

Die Entwicklung integrierter, intelligenter Energiesysteme ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen des Wandels. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie bietet zusammen mit seinen Partnern mit der „Smart Energy Systems Week“ ein einzigartiges Forum für den Austausch zwischen Expertinnen und Experten, Start-ups, Unternehmen und Forschern in einem top aktuellen Innovationsbereich. Ich lade sie alle herzlich ein, sich an diesem spannenden Entwicklungsprozess aktiv zu beteiligen.

Bundesminister Norbert Hofer, © bmvit
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Norbert Hofer
Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Österreich








Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Gegenwart und Städte spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Energie- und Klimazukunft in Wien kommt nicht ohne Modernisierung, Digitalisierung und der Implementierung neuer Technologien aus, da wir in einer herausfordernden Zeit leben, die enorm schnellen technologischen und gesellschaftlichen Wandel mit sich bringt. Sie beansprucht unsere gesamte Innovationskraft, um die neuen Herausforderungen so zu bewältigen, damit auch beispielsweise Aspekte des Datenschutzes berücksichtigt werden. Wien hat exzellente Voraussetzungen, sich als Vorreiter für die Zukunft zu positionieren und viele dieser Innovationen für die Energiewende umzusetzen.

Die städtische Energiepolitik kann die großen Energieverbraucher Verkehr und Gebäude gut durch entsprechende Regelungen und Anreize in die richtige Richtung lenken. Energie muss dazu in erster Linie effizient verwendet werden und gleichzeitig müssen wir es schaffen, den verbleibenden Energiebedarf durch erneuerbare Energieformen zu decken. Dabei haben Technologien, die mit Strom betrieben werden, den Vorteil, dass sie mit erneuerbarer Energie aus Photovoltaik und Wind gespeist werden können. Zur Wärmeerzeugung stehen zudem Solarenergie und Geothermie zur Verfügung.

Städte werden lernen müssen, erneuerbare Energien dann zu verbrauchen oder zu speichern, wenn sie vorhanden sind. Das ist nicht immer einfach, aber es gibt immer mehr Menschen, die ihre berufliche Tätigkeit und auch privates Engagement diesen Zukunftszielen widmen. Dank Plattformen wie der Smart Energy Systems Week gelingt es, diese Menschen zu vernetzen, um sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Es freut mich daher sehr, dass Wien im heurigen Jahr als Veranstaltungsort herangezogen wurde und wir als Gastgeber für die renommierte Fachkonferenz fungieren dürfen.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, © Lukas Beck
© Lukas Beck
Maria Vassilakou
Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung, Stadt Wien, Österreich